Blues

Blues – 4/4 Takt – USA – ca. 1920

Der Blues ist Gefühl pur. Er ist sehr persönlich und intim, stilvoll und ausdrucksvoll.

Für viele ist Blues nur eine Musikrichtung, und wird meist mit “Traurigkeit” in Verbindung gebracht. Dies ist ob der Herkunft des Wortes korrekt (die “blue devils”: Melancholie, Schwermut, Mutlosigkeit, Trostlosigkeit), beschreibt jedoch weder die Musik in ihrer ganzen Bandbreite noch den Blues-Tanz akkurat.

Passender wäre die Assoziation mit emotional. Man findet im Blues zwar viele traurige Lieder – zum Teil weil es der schwarzen Bevölkerung in den USA in der Blütezeit des Blues nicht gerade gut erging – aber genauso Lieder die von Liebe, Sex und den “sonnigen Seiten” des Lebens erzählen. Ein Großteil der heutigen Rock- und Pop-Musik stammt direkt vom Blues ab, aus diesem entstand nämlich beispielsweise der Rock’n’Roll.

Als Blues-Tanz bezeichnet man einen Tanz auf langsame Musik – meist eben Blues, langsamer Jazz, R&B oder Soul. Blues ist der meistgespielte Tanz in Dancings und ist der romantische unter den Gesellschaftstänzen. Blues wird hauptsächlich zu Liebesliedern getanzt. Die Tanzhaltung ist locker.

Es gibt verschiedene Figuren für den Blues. Die Konzentration gilt bei diesem Tanz aber dem Partner.

Zuletzt aktualisiert am 28.08.2018 von Büro + Webdesign GmbH.

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